1908 - 1934

Der Hamburger Kaufmann Johann Heinrich Carl Freiherr von Schröder kauft das Gelände und wandelt die bisherige Gärtnerei in einen Gutsbetrieb um und erbaute an der Noorrandkante eine Sommervilla.

1934 - 1939

Das Gelände wird an die Kriegsmarine verkauft. Ab 1936 wird die Kasernenanlage nach den Plänen des Regierungsbaurat Rambacher errichtet. Die „Carlshöhe“ war als erste Kaserne der Stadt ein wichtiger Bestandteil des Ausbaus Eckernfördes zum Garnisonsstandort. Sie bestand aus 28 Gebäuden mit ca. 50.000 qm Nutzfläche.

1939 - 1945

Die Kasernenanlage dient als Standort im Nationalsozialismus.

1945 - 1956

Nach dem zweiten Weltkrieg fungierte die Kaserne über einige Jahre als Flüchtlingslager und Lazarett, später dann als Schule des Landeszolls und der Landesfeuerwehr sowie als Kaserne der Bereitschaftspolizei.

1956 - 2001

Die Kaserne Carlshöhe wird als Ausbildungsstätte und Stationierung von Spezialeinheiten der Bundesmarine, später dann als Fernmeldeschule der Marine genutzt.

2001 - 2007

Mit dem Abzug der Marinefernmeldeschule wird die Carlshöhe als Militärstandort aufgegeben. Ein Jahr später stellt das Landesamt für Denkmalpflege das Eingangsensemble bestehend aus Torhaus, Stabskompaniegebäuden, Wirtschaftsgebäude und Mannschaftsgebäuden unter Denkmalschutz. Anschließend bietet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das Kasernengelände Carlshöhe zum Kauf an und sucht einen privaten Investor.